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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) NET4LOW
Webdesign
Ein Vertragsverhältnis kommt erst mit unserer schriftlichen Auftragsbestätigung
zustande. Gleiches gilt für Vertragsänderungen oder - ergänzungen.
Termine, Fertigstellungsfristen, Abnahme
(1) Termine und Fertigstellungsfristen sind unverbindlich, es sei denn wir haben
diese ausdrücklich schriftlich bestätigt.
(2) Termine und Fertigstellungsfristen verlängern sich
bei Verzögerungen durch höhere Gewalt oder andere von uns nicht verschuldete
Ereignisse um die Dauer der Verzögerung. Der Kunde wird in diesem Fall
von uns benachrichtigt.
(3) Setzt uns der Kunde, nachdem wir in Verzug geraten sind,
eine angemessene Nachfrist, so ist er nach fruchtlosem Ablauf dieser Nachfrist
berechtigt, vom Vertrage zurückzutreten. Die Nachfrist muss mindestens
zwei Wochen betragen. Die Erklärung des Rücktritts muss bis spätestens
zwei Wochen nach Ablauf der Nachfrist erfolgen.
(4) Der Kunde hat die von uns präsentierten und/oder gelieferten
Arbeiten und Werke abzunehmen. Fordern wir den Kunden zur Abnahme auf, so gelten
die Arbeiten und Werke als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von zwei
Wochen nach unserer Aufforderung die Abnahme erklärt oder schriftlich Mängel
vorträgt.
(5) Mit Genehmigung von Entwürfen und Reinzeichnungen übernimmt der
Kunde die Verantwortung für die Richtigkeit von Bild und Text.
(6) Die Übersendung unserer Arbeiten sowie der Vorlagen
des Kunden erfolgt auf Gefahr des Kunden.
Vergütung, Zahlungsbedingungen
(1) Soweit ausdrücklich keine Vergütung vereinbart worden ist, erfolgt
die Vergütung gemäß unserer Preisliste (zu ersehen unter www.net4low.com)
In der Vergütung sind unsere Leistungen und die Einräumung von Nutzungsrechten
enthalten.
(2) Die Vergütung ist nach Rechnungszugang fällig
und ohne Abzug zahlbar. Werden die beauftragten Arbeiten in Teilen geliefert
oder abgenommen, so ist eine entsprechende Teilvergütung jeweils bei Teillieferung
bzw -abnahme fällig. Erstreckt sich ein Auftrag über mehr als zwei
Monate oder erfordert er von uns hohe finanzielle Vorleistungen, so sind folgende
Abschlagszahlungen zu leisten:
Ein Drittel der Gesamtvergütung bei Auftragserteilung
ein Drittel bei Präsentation der ersten Entwürfe
ein Drittel bei Lieferung bzw. Abnahme.
(3) Der Abzug von Skonto bedarf der gesonderten schriftlichen Vereinbarung.
Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich in der gesetzlichen Höhe in Rechnung
gestellt.
(4) Schecks und Wechsel werden nur nach Absprache und nur erfüllungshalber
angenommen. Die Kosten hieraus gehen zu Lasten des Kunden.
(5) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, so sind wir berechtigt,
Verzugszinsen in Höhe von 8 % über dem Basiszinssatz gem. § 288 BGB
zu fordern. Der Nachweis eines höheren Schadens bleibt vorbehalten. Der
Kunde ist berechtigt, einen niedrigeren Schaden nachzuweisen.
(6) Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine
Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns
anerkannt sind. Außerdem ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts
nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis
beruht.
Nutzungsrechte
(1) Alle unsere Konzeptionen, gestalterischen Leistungen (Entwürfe, Reinzeichnungen
etc.), Softwareentwicklungen und sonstigen kreativen Leistungen (Werke) unterliegen
unabhängig von ihrer Form dem Urheberrechtsgesetz. Die Bestimmungen dieses
Gesetzes gelten auch dann, wenn die nach § 2 UrhG erforderliche Schöpfungshöhe
nicht erreicht ist.
(2) Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird dem Kunden erst
nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung an unseren Konzepten,
Texten und Gestaltungen (Entwürfe, Reinzeichnungen, etc.), Software und
sonstigen Werken ein einfaches, nicht exklusives, zeitlich und räumlich
unbegrenztes Nutzungsrecht zur Verwendung in der vereinbarten Nutzungsart eingeräumt.
Die Nutzungsrechte können nicht an Dritte weiterübertragen werden,
es sei denn es wird eine gesonderte Vergütung schriftlich vereinbart.
Der Sourcecode sowie andere Quelldateien (Flash, Photoshop etc.)
bleiben bei NET4LOW.
(3) Unsere Konzepte, Texte, Gestaltungen (Entwürfe, Reinzeichnungen,
etc.), Softwareentwicklungen und sonstigen Werke dürfen ohne unsere ausdrückliche
Einwilligung weder im Original noch bei der Reproduktion verändert oder
in sonstiger Weise bearbeitet werden. Jede Nachahmung – auch von Teilen - ist
unzulässig. Digitale Fassungen von Werken, soweit nicht Hauptleistung,
werden nur gegen gesonderte Vergütung überlassen und dürfen nur
nach unserer vorheriger Zustimmung geändert werden.
(4) Wir haben das Recht, auf den Vervielfältigungsstücken,
bei Veröffentlichung und Abbildung unserer Werke als Urheber genannt zu
werden.
(5) Von allen Arbeiten und Werken überlässt uns der
Kunde eine angemessene Anzahl einwandfreier Belege. Wir sind berechtigt, diese
Muster und sonstigen Arbeiten und Werke zur Eigenwerbung in allen Medien zu
verwenden.
(6) Ein Verstoß gegen die Bestimmungen der Absätze
1-4 berechtigt uns, eine Vertragsstrafe in Höhe der doppelten vereinbarten
Vergütung für das Werk vom Kunden zu verlangen. Ist eine Vergütung
nicht vereinbart, ist die übliche Vergütung zugrunde zu legen. Unberührt
hiervon bleibt die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens.
(7) Vorschläge des Kunden oder seiner Mitarbeiter haben
keinen Einfluss auf die Höhe der Vergütung. Sie begründen ebenso
kein Miturheberrecht.
Mehr-, Sonder- und Fremdleistungen, Neben- und Reiskosten
(1) Leistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen,
sowie Sonderleistungen werden nach Zeitaufwand gegen gesonderte Vergütung
erbracht.
(2) Fremdleistungen werden nur aufgrund gesonderter Absprache
mit dem Kunden und auf Rechnung des Kunden vergeben. Soweit genehmigte Fremdleistungen
von uns im Namen des Kunden vergeben werden, stellt der Kunde uns von sämtlichen
hieraus entstehenden Verbindlichkeiten frei.
(3) Auslagen für technische Nebenkosten (spezielle Materialien,
Anfertigung von Modellen, Fotos, Reproduktion, Satz und Druck etc.) sind vom
Kunden zu erstatten.
(4) Reisekosten und Spesen sind mit dem Kunden abzusprechen
und von diesem zu erstatten.
Korrektur, Produktionsüberwachung
(1) Vor Ausführung der Vervielfältigung sind uns Korrekturmuster vorzulegen.
(2) Die Produktionsüberwachung bedarf der gesonderten Vereinbarung.
In diesem Fall sind wir berechtigt, nach eigenem Ermessen die notwendigen Entscheidungen
zu treffen und beteiligten Dritten entsprechende Anweisungen zu geben.
Gewahrleistung, Haftung
(1) Soweit ein von uns zu vertretender, nicht unerheblicher Mangel vorliegt,
der nicht die künstlerische Gestaltung eines Werkes betrifft, und der Kunde
Nacherfüllung verlangt, sind wir wahlweise zur Mängelbeseitigung oder
zur Neuherstellung berechtigt. Sofern die Nacherfüllung fehlschlägt
oder wir nach Setzung einer angemessenen Frist, die mindestens zwei Wochen betragen
muss, zur Nacherfüllung nicht in der Lage sind, ist der Kunde nach seiner
Wahl berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder eine entsprechende Herabsetzung
der Vergütung (Minderung) zu verlangen. Die Erklärung des Rücktritts
muss bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Nachfrist erfolgen. Nach
dieser Frist kann er allein Minderung der Vergütung verlangen. Schadensersatzansprüche
können nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit oder einer wesentlichen
Pflichtverletzung geltend gemacht werden.
(2) Soweit sich nachstehend (Abs. 3 und Abs. 4) nichts anderes
ergibt, sind weitergehende Ansprüche des Kunden - gleich aus welchen Rechtsgründen
- ausgeschlossen. Wir haften deshalb nicht für nicht für entgangenen
Gewinn, Folgeschäden oder sonstige Vermögensschäden des Kunden.
(3) Sofern die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
beruht, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(4) Sofern wir schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht oder
eine Kardinalpflicht verletzen, ist die Haftung auf den vertragstypischen Schaden
begrenzt. Im übrigen ist sie gemäß Absatz (2) ausgeschlossen.
(5) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab
Abnahme bzw. Lieferung des Werkes.
(6) Wir haften nicht für die Schutz- und Eintragungsfähigkeit
unserer Leistungen und Arbeiten. Für die wettbewerbsrechtliche und kennzeichenrechtliche
Zulässigkeit unserer Leistungen und Arbeiten haften wir nach Freigabe bzw.
Abnahme durch den Kunden nicht.
(7) Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt
ist, gilt dieses auch für unsere Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, eigene Texte, Fotos und sonstige eigene Beiträge,
deren Lieferung bzw. Zurverfügungsstellung zur Erfüllung seines Auftrags
notwendig sind, fristgerecht und unter Einräumung sämtlicher zweckentsprechender
Nutzungsrechte zu liefern.
(2) Verzögert sich die Durchführung des Auftrags aus
Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, so können wir pro Woche der
Verzögerung 2 % der Gesamtvergütung als Mehraufwand, maximal jedoch
10 % der Gesamtvergütung, verlangen. Der Kunde ist berechtigt, einen geringeren
Aufwand nachzuweisen. Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz können
wir Schadensersatz verlangen.
(3) Ist der Kunde zur Verwendung der uns überlassenen Beiträge
und Werke und nicht berechtigt, stellt er uns von allen Ersatzansprüchen
Dritter frei.
(4) Originale verbleiben in unserem Eigentum. Sie sind in Ermangelung
anderer Absprachen an uns nach angemessener Frist zurückzugeben.
Hosting
§ 1 Geltung
1. Für die Dienste der Fa. NET4LOW (nachfolgend Anbieter, Provider,
ISP oder Betreiber genannt) gegenüber ihren Vertragspartnern (nachfolgend
Kunde genannt) gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Abweichungen
hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung der Schriftform bedarf
ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen
Ankündigungsfrist zu ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen
werden entsprechend der Ankündigung wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht
bis zu dem Zeitpunkt des angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der
Änderung schriftlich widerspricht. Widerspricht der Kunde fristgemäß,
endet der Vertrag unter Rückzahlung zuviel geleisteter Beträge zum
Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich
für den Kunden positiven Änderungen oder dann, wenn die AGB nicht
für bestehende Verträge geändert werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten des Anbieters kommt
durch die Annahme des schriftlichen Vertrages durch den Anbieter zu Stande.
Der Anbieter ist zudem berechtigt, Verträge und Aufträge in Einzelfällen
auch telefonisch zu akzeptieren. Jeder geschlossene Vertrag ist ein Jahresvertrag,
es sei denn, im Einzelfall wurde etwas anderes gem. der jeweils gültigen
Leistungsbeschreibung vereinbart. Der Anbieter wird vom Kunden ausdrücklich
mit der Ausführung der Dienstleistung vor dem Ende der Widerrufsfrist beauftragt.
Dadurch ist sichergestellt, dass die Freischaltung von Leistungen und
Registrierung von Domainnamen umgehend erfolgen kann.
§ 3 Inhalt des Vertrages
1. Der ISP stellt dem Kunden ein betriebsbereites, dediziertes Rechnersystem
(Server-Hardware und Betriebssystem-Software) oder Speicherplatz auf einem virtuellen
Server nach den Bestimmungen dieser Vereinbarung zur Verfügung, wie in
der Bestellung bzw der zugehörigen Leistungsbeschreibung näher beschrieben.
Der dedizierte bzw virtuelle Server steht dem Kunden zur Nutzung im vorgesehenen
Umfang zur Verfügung. Der ISP behält sich das Recht vor, dem Kunden,
ein dem im Bestellformular angegebenen Referenzmodell vergleichbares Rechnersystem,
zur Verfügung zu stellen. Dabei wird, soweit im Rahmen der Möglichkeiten
für den ISP ohne zusätzlichen Aufwand und zusätzliche Kosten
realisierbar, auf Wünsche des Kunden Rücksicht genommen. Ein Anspruch
auf die Bereitstellung einer bestimmten Server-Hardware besteht jedoch nicht.
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus dem Vertrag oder aus
der jeweiligen Leistungsbeschreibung (mit Preisliste) des Anbieters. Diese steht
auf den Webseiten des Anbieters zum Abruf bereit und sind in ihrer jeweiligen
Form Vertragsbestandteil.
2. Der Anbieter wird nach Vertragsabschluß die Beantragung
des gewünschten Domainnamens beim zuständigen Registrar veranlassen.
Der Anbieter kann nicht garantieren, dass der gewünschte Domainnamen dem
Kunden vom Registrar tatsächlich zugeteilt wird. Die Angabe, ob ein Domainname
noch frei ist, erfolgt daher ausdrücklich unverbindlich und ohne Gewähr.
Ein Domainname ist erst dann sicher an den Kunden vergeben, wenn die Domain
im Auftrag des Anbieters vom Registrar für den Kunden registriert worden
ist und die entsprechenden Einträge in der Registrar - Datenbank aufgeführt
werden. Ist ein beantragter Domainname bis zur Weiterleitung der Beantragung
an den Registrar bereits vergeben, kann der Kunde einen anderen Domainnamen
wählen oder vom Vertrag zurück treten. Eine spätere Änderung
des Domainnamens nach Registrierung bei dem Registrar ist ausgeschlossen. Der
Kunde wird durch den Provider als Admin-C und Domaininhaber eingetragen. Durch
die Registrierung einer Domain wird der Kunde nicht Eigentümer sondern
erhält nur ein Nutzungsrecht, solange die Domain auf ihn als Eigner (Admin-C)
registriert ist. Ergänzend gelten die jeweils für den zu registrierenden
Domainnamen maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien, z.B.
bei DE-Domains die RICHTLINIEN ZUR VERGABE VON DEUTSCHEN INTERNET-DOMAINS des
DeNic e.G. Diese sind Bestandteil des Vertrages. Für TopLevel Domains mit
der Endung ".de" gelten ausdrücklich die DENIC Registrierungsbedingungen
und -richtlinien. Diese sind fester Vertragsbestandteil und für die Registrierung
und den Betrieb der Domain maßgebend. Für die Registrierung von Domainnamen
mit anderen Endungen gelten die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, die
der Provider dem Kunden auf Wunsch zusendet und zudem im Internet bei der jeweiligen
Vergabestelle abgerufen werden können.
3. Aus technischen Gründen wird beim Admin-C Eintrag der
Domainnamen mit der Endung .com, .net, .org und .info eine Emailadresse des
Anbieters eingetragen. Die Rechte des Kunden werden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich zu.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu
erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn
diese Änderung handelsüblich ist, notwendig erscheint, um Missbrauch
zu verhindern, oder der Anbieter hierzu durch Änderung der Gesetzeslage
oder durch die Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige, unentgeltliche
Dienste und Leistungen, die der Anbieter erbringt, können jederzeit und
ohne Vorankündigung eingestellt werden. Für den Kunden ergeben sich
aus solchen freiwilligen unentgeltlichen Diensten und Leistungen keinerlei Ansprüche.
Der Kunde sichert dem Anbieter zudem ein jährliches Preisanpassungsrecht
in Höhe von maximal 5% zu. Der Anbieter wird dieses Preisanpassungsrecht
nur in Anspruch nehmen, wenn dies zur Kompensation gestiegener Kosten erforderlich
sein sollte.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße der
zu versendenden Emails auf einen angemessenen Wert (derzeit 20 MB pro Email)
zu beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des Kunden
gespeicherte Emails sofort nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zu
löschen. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, die Emails vor Beendigung
des Vertragsverhältnisses von dem POP3 Server auf seine lokale Festplatte
zu übertragen ("herunterladen", "abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung
jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein Minderungs- oder
sonstiger Anspruch ergibt sich daraus für den Kunden nicht.
8. Die Rechnungsstellung erfolgt auf Wunsch online. Die Zusendung
der Rechnung per Post ist Standart.
9. Sofern im Bestellformular, der Preisliste oder der Leistungsbeschreibung
eine bestimmte Kapazität genannt ist, gilt diese für den gesamten
gemäß Vereinbarung zur Verfügung stehenden Speicherplatz des
dedizierten oder virtuellen Servers und dient unter anderem auch der Speicherung
von Logfiles des Internet-Servers. Der Kunde darf lediglich die vereinbarte
Speicherkapazität nutzen. Sofern sich durch eine Überschreitung derselben
eine verminderte Leistung oder Datenverluste oder Verzögerungen oder dgl
ergeben, haftet der ISP hierfür jedenfalls nicht.
10. Im Fall eines Hardwareausfalls leistet der ISP kostenlos
Ersatz der defekten Komponenten inklusive Montage, sowie die Wiederherstellung
des Systems mit kompletter Konfiguration des Betriebssystems wie beim Initialsetup
und die Datenwiederherstellung vom letzten Backup. Der ISP wird sich um eine
rasche Abwicklung bemühen. Der ISP ist jedoch berechtigt, für die
Wiederherstellungsleistungen ein Entgelt gemäß dem vereinbarten Stundensatz
für sonstige Leistungen zu verlangen, sofern der Ausfall der Sphäre
des Kunden zuzurechnen ist bzw, wenn es sich nicht um einen Gewährleistungsfall
handelt.
11. Der Kunde hat keinerlei dingliche Rechte an dem Server und
keinerlei Recht auf Zutritt zu den Räumlichkeiten, in denen sich der Server
befindet.
12. Der ISP betreibt und wartet den Server und sorgt für
die Anbindung des Servers an das Internet. Die ständige Verfügbarkeit
sowie die fehlerfreie Funktion kann aus technischen Gründen nicht zugesichert
werden. Der ISP überwacht die Funktionstüchtigkeit des Servers und
seine Verbindung zum Internet und bemüht sich, auftretende Fehler, Unterbrechungen
oder Störungen umgehend zu beheben. Um Unterbrechungen, Störungen,
Hardwareausfällen etc vorzukehren, wird der ISP einmal täglich ein
Backup der Daten des Serversystems erstellen.
13. Der Kunde ist verpflichtet, selbst alle Dateien und Softwareeinstellungen,
auf die er zugreifen kann, regelmäßig, zumindest einmals täglich,
zu sichern und die Sicherung stets am aktuellen Stand zu halten; die Erstellung
von Sicherungskopien hat jedenfalls vor Vornahme jeder Änderung durch den
Kunden zu erfolgen sowie jedenfalls rechtzeitig vor durch den ISP angekündigten
Wartungsarbeiten. Dies gilt auch, wenn und soweit sich der ISP zur Erstellung
von Backups verpflichtet hat. Die Backup-Kopien (Sicherungskopien) des Kunden
dürfen nicht auf dem Server gespeichert werden.
14. Die Weitergabe, insbesondere der Wiederverkauf, der vertragsgegenständlichen
Leistungen durch den Kunden ist untersagt und bedarf einer gesonderten ausdrücklichen
und schriftlichen Zustimmung durch den ISP.
§ 4 Pflichten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende Zeichenfolge
auf ihre Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter, z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber-
oder sonstigen Schutzrechten, sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu prüfen.
Mit der Antragstellung versichert der Kunde, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen
ist und dass sich bei dieser Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung
von Rechten Dritter oder sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben. Der Kunde
ist verpflichtet, dem Provider eine gültige Postanschrift - jedoch keine
Postfach- oder sonstige anonyme Adresse - mitzuteilen und diese selbstständig
über sein Kundenmenü oder durch Mitteilung per Post, Fax oder Email
bei Bedarf zu aktualisieren. Der Provider hat diesbezüglich einen Auskunftsanspruch
gegenüber dem Kunden. Die Beweislast bezüglich der Absendung der Änderungsmitteilung
liegt beim Kunden.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige
Handlungen im Internet zu unterlassen und sicherzustellen, dass durch die eigene
Präsenz (inkl. Scripte, Datenbanken, Programme, etc.) keine Präsenzen
oder Angebote anderer Kunden beeinträchtigt werden und die Serverstabilität,
Serverperformance oder Serververfügbarkeit in irgendeiner Weise beeinträchtigt
wird. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt, auf dem Server des Providers
Banner-Programme (Bannertausch, Ad-Server, usw.) oder sonstige lastintensive
Anwendungen (Scripte) zu hinterlegen, anzubieten oder zu starten. Dies gilt
auch, wenn die Inhalte auf einem anderen Server als dem des Anbieters abgelegt
sind und nur mittels einer über den Anbieter registrierten Domain bzw.
Subdomain erreichbar sind und/oder für die Wiedergabe und Veröffentlichung
Dienste und/oder Leistungen des Anbieters mittelbar oder unmittelbar, direkt
oder indirekt genutzt werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde verantwortlich
und in vollem Umfang haftbar. Bei einer missbräuchlichen Verwendung von
durch Dritte genutzte Leistungen kann eine Sperre erfolgen. Der Betreiber behält
sich das Recht vor, die Nutzung durch Dritte in Einzelfällen zu untersagen.
Wird die Nutzung durch Dritte nicht gestattet oder untersagt, ergeben sich daraus
keine Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche für den
Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung zuviel gezahlter
Gebühren binnen 7 Werktagen ab Aussprache der Untersagung fristlos kündigen.
Der Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung
gestellten Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder unbefugte Nutzung der
Dienste durch Dritte entstanden sind. Eine Überlassung von Login-, Zugriffs-
und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist ausdrücklich untersagt.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten, Auftrags- und Kundennummer,
Passwörter usw. geheim zu halten und sicherzustellen, dass kein Unberechtigter
Zugriff auf diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen,
Mängel und Schäden unverzüglich anzuzeigen. Der Kunde hat dem
Betreiber jene Kosten zu erstatten, die für die Behebung solcher Störungen,
Mängel und Schäden entstehen, die der Kunde zu vertreten hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge
und fällige wiederkehrende Beträge vom Konto des Kunden einzuziehen.
Der Kunde erteilt seine Zustimmung zum Bankeinzug mittels Lastschriftverfahren.
Der Provider behält sich die Zustimmung zu anderen Zahlungsweisen ausdrücklich
vor. Ist aufgrund eines Wiederufes der Lastschriftermächtigung durch den
Kunden oder aus sonstigen - durch den Kunden zu vertretenden - Gründen
keine Teilnahme am Lastschriftverfahren möglich, fällt aufgrund es
erhöhten Bearbeitungs- und Buchhaltungsaufwands eine Bearbeitungsgebühr
in Höhe von 15,00 EUR pro Rechnung an. Dies gilt auch für jeden Fall
einer Rücklastschrift. Der Kunde hat für hinreichende Deckung des
mitgeteilten Kontos zu sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner vertragswesentlichen
persönlichen Daten (Name, Anschrift, Email-Adresse, Bankverbindung) unverzüglich
mitzuteilen. Dem Kunde ist bekannt, dass die Angabe einer ausländischen
Anschrift oder einer Postfach-Adresse nicht ausreichend ist und den Provider
zu einer Sperre sämtlichen Leistung berechtigt. Wird eine Lastschrift des
Anbieters von der Bank des Kunden zurück gegeben (Lastschriftrückgabe),
der Abbuchung widersprochen oder gerät der Kunde in Verzug, ist der Anbieter
berechtigt, sämtliche vom Kunden genutzte Leistungen und Einrichtungen
zu sperren. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die Entgelte zu zahlen
und die Kosten der Wiederinbetriebnahme zu tragen. Zudem kann der Anbieter das
Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist kündigen und bei Verträgen
mit Mindestmietzeit Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen.
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die
dem Anbieter und Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung
von Diensten des Anbieters oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen
Obliegenheiten nicht nachkommt. Es ist dem Kunden insbesondere untersagt, Domainnamen
oder Präsenzen mittels "Massenemails" (SPAM etc.) zu bewerben
oder Massenemails (SPAM, etc.) über die Systeme/Servers des Providers zu
versenden. Der Betreiber übernimmt keine Haftung für die Folgen von
Pflichtverletzungen des Kunden. Im Falle einer Pflichtverletzung des Kunden
ist der Betreiber zur sofortigen Sperrung der entsprechenden Seiten und des
Domainnamens sowie sämtlicher sonstigen Leistungen berechtigt. Jede Sperrungen
und Wiederaktivierungen von Domains werden mit je 25,00 EUR berechnet (Sperr-/Entsperrgebühr).
Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung frühestens nach
Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr. Durch eine Sperre wird der Kunde nicht
von seiner Leistungspflicht entbunden. Diese Rechte stehen dem Anbieter insbesondere
dann zu, wenn er von Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in Anspruch
genommen wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht
dazu aufgefordert wird. Für den Fall der Zuwiderhandlung des Kunden behält
sich der Anbieter die fristlose Kündigung vor. Schadensersatz- oder sonstige
Ansprüche des Anbieters bleiben davon unberührt. Soweit der Anbieter
durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen des Kunden - insbesondere im Bereich
des Datenschutz-, Urheber- und Wettbewerbsrechts - in Anspruch genommen wird,
verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter von allen denkbaren Ansprüchen
freizustellen und die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen
Zustandes entstandenen Kosten zu tragen.
7. Der Kunde verpflichtet sich, auf dem Server keine rechtswidrigen
Inhalte oder Informationen zu hinterlegen noch in irgendeiner Form auf rechtswidrige
Inhalte, die von ihm oder Dritten angeboten werden, hinzuweisen oder Links auf
solche Angebote zu veröffentlichen. Bei Verstößen ist der Kunde
zur Schad- und Klagloshaltung gegenüber dem ISP verpflichtet. Dies gilt
auch für jede andere Form der missbräuchlichen Nutzung. Zur Kontrolle
von Inhalten des Kunden, die am Server gespeichert sind oder transportiert werden,
ist der ISP weder berechtigt noch verpflichtet. Der ISP haftet nicht für
diese Inhalte und zwar auch dann nicht, wenn der Zugang zu diesen Inhalten über
einen Link von der Homepage des ISP erfolgt. Wird der ISP deswegen in Anspruch
genommen, ist der Kunde zur vollständigen Schad- und Klagloshaltung verpflichtet.
8. Der Kunde verpflichtet sich , die vertraglichen Leistungen
in keiner Weise zu gebrauchen, die zur Beeinträchtigung Dritter führt
oder für den ISP oder andere sicherheits- oder betriebsgefährdend
ist, widrigenfalls er den ISP schad- und klaglos halten wird. Er nimmt weiters
zur Kenntnis, dass bei übermäßigem Datentransfer der Server
überlastet sein kann und daher gegebenenfalls nicht funktioniert. Jegliche
Ansprüche diesbezüglich gegen dem ISP sind ausgeschlossen. Der Kunde
verpflichtet sich weiters bei sonstigem Schadenersatz, den ISP unverzüglich
und vollständig zu informieren, falls er aus der Verwendung der vertragsgegenständlichen
Dienste gerichtlich oder außergerichtlich in Anspruch genommen wird.
9. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass den ISP keine uneingeschränkte
Verpflichtung zum Datentransport bzw zur Anbindung des Servers an das Internet
trifft. Keine entsprechende Verpflichtung besteht jedenfalls, wenn sich der
ISP anderenfalls selbst der Gefahr rechtlicher Verfolgung aussetzen würde.
Der Kunde nimmt weiters zur Kenntnis, dass der ISP unter bestimmten Voraussetzungen
berechtigt und verpflichtet ist, Auskünfte betreffend den Kunden zu erteilen.
10. Der Kunde ist zur unbedingten Absicherung seines Anschlusses,
seiner Endgeräte sowie seiner Zugangsdaten zum Schutz vor unbefugtem Zugriff
verpflichtet. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass das Abspeichern von Passwörtern,
Zugangsdaten und anderen geheimen Informationen auf der Festplatte eines PC
nicht sicher ist. Weiters nimmt er zur Kenntnis, dass durch das Abrufen von
Daten aus dem Internet Viren, trojanische Pferde oder andere Komponenten auf
sein Endgerät transferiert werden können, die sich auf seine Daten
negativ auswirken können oder zum Missbrauch seiner Zugangskennungen führen
können. Ebenso nimmt der Kunde zur Kenntnis, dass dies durch Hacker erfolgen
kann. Der ISP steht dafür nicht ein, sofern der ISP nicht vorsätzlich
oder grob fahrlässig gehandelt hat. Dadurch generierte Entgeltforderungen
sind (außer im Fall des Verschuldens des ISP) vom Kunden zu begleichen.
Der Kunde ist verpflichtet, jeden Verdacht, dass seine Zugangsdaten oder andere
geheime Informationen unbefugten Dritten bekannt geworden sein könnten,
unverzüglich dem ISP zu melden. Jedenfalls haftet der Kunde für Schäden,
die dem ISP durch mangelhafte Geheimhaltung der Zugangsdaten durch den Kunden;
durch Weitergabe an Dritte; durch nicht rechtzeitige Meldung eines entsprechenden
Verdachtes, dass Daten unbefugten Dritten bekannt geworden sein könnten
oder durch nicht erfolgte Absicherung seiner Endgeräte und Systeme entstehen.
11. Der Kunde darf nicht nach Daten anderer Kunden des ISP oder
des ISP selbst, die nicht zu seiner Kenntnis bestimmt sind, suchen, diese oder
Informationen über die Zugangsmöglichkeit zu diesen nicht weitergeben,
verkaufen oder sonst verwerten. Stößt der Kunde auf derartige Daten,
die nicht zu seiner Kenntnis bestimmt sind oder erhält er Informationen
über die Zugangsmöglichkeit zu diesen, hat der Kunden den ISP unverzüglich
zu informieren und jedenfalls die Vertraulichkeit zu wahren.
§ 5 Providerwechsel, Löschung
1. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen wird der Kunde
als Eigner eingetragen und kann gemäß den Bestimmungen dieser AGB
und den jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle jederzeit zu einem anderen
Provider wechseln, sofern dieser die entsprechende TopLevel-Domain (z.B. .de)
anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen Gegebenheiten und
technischen Anforderungen unterstützt. Das Vertragsverhältnis wird
durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Es ist somit in jedem Fall eine
gesonderte Kündigung des geschlossenen Vertrages erforderlich.
2. Kündigungen der Domain und des abgeschlossenen Vertrages
sind nur per Post oder Fax möglich. Dies gilt auch für Willenserklärungen
bezüglich einer Domain (Löschung, KK, usw.).
3. Kann der Anbieter dem KK Antrag (Providerwechsel) des neuen
Provider des Kunden nicht rechtzeitig statt geben, weil der Providerwechsel
durch den neuen Provider oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder
die für die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind/waren,
ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt, die gekündigte(n) Domain(s)
zum Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen
(CLOSE). Der Kunde verliert damit da Nutzungsrecht an der/den gelöschten
Domain(s). Der Kunde ist alleine dafür zuständig, die rechtzeitige
Durchführung des Providerwechsels sicher zu stellen und erklärt sich
mit dieser Vorgehensweise ausdrücklich einverstanden. Schadensersatz- oder
sonstige Ansprüche ergeben sich für den Kunden bei einer erfolgten
Löschung seiner Domain(s) nicht, sofern dem Provider nicht grobe Fahrlässigkeit
oder Vorsatz nachgewiesen werden kann. Zudem stellt er den Provider ausdrücklich
von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei. 4. Der Anbieter behält
sich vor, KK-Aufträgen erst statt zu geben, wenn sämtliche unbestrittenen
offenen Forderungen des Kunden beglichen sind. Der Kunde hat die daraus entstehenden
Folgekosten zu tragen. Schadensersatzansprüche des Kunden ergeben sich
hierdurch nicht. Ergänzend gilt §5.3.
4. Der ISP ist zur sofortigen Vertragsauflösung oder Diensteunterbrechung
bzw Dienstabschaltung berechtigt, wenn ihm das Verhalten des Kunden oder ihm
zurechenbarer Personen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar
macht, insbesondere wenn der Kunde die Netiquette nicht einhält oder trotz
Aufforderung des ISP störende oder nicht zugelassene Einrichtungen nicht
unverzüglich entfernt oder Dienste missbräuchlich in Anspruch nimmt
oder gegen Rechtsvorschriften verstößt oder gegen vertragliche Vorschriften
verstößt oder aufgrund seiner Nutzung ein ungewöhnlich hoher
Datentransfer verursacht wird. Der ISP hat hierbei den Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit
zu berücksichtigen. Die Entscheidung zwischen Vertragsauflösung einerseits
und bloßer Diensteunterbrechung bzw Dienstabschaltung andererseits liegt
im freien Ermessen des ISP.
5. Sämtliche Fälle berechtigter sofortiger Vertragsauflösung,
der Diensteunterbrechung bzw -abschaltung, die aus einem Grund, der der Sphäre
des Kunden zuzurechen ist, erfolgen, lassen den Anspruch des ISP auf das Entgelt
für die vertraglich vorgesehene Vertragsdauer bis zum nächsten Kündigungstermin
und auf die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen unberührt.
6. Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass
bei Beendigung des Vertragsverhältnisses der ISP zur Fortsetzung der vereinbarten
Dienstleistungen nicht mehr verpflichtet ist. Der ISP ist daher zum Löschen
gespeicherter oder abrufbereit gehaltener Inhaltsdaten berechtigt. Der rechtzeitige
und regelmäßige Abruf, die Speicherung und Sicherung solcher Inhaltsdaten
liegt daher in der alleinigen Verantwortung des Kunden. Aus der berechtigten
Löschung kann der Kunde daher keinerlei Ansprüche gegen den ISP ableiten.
§ 6 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis zur Aufrechnung
nur insoweit zu, als die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig
festgestellt sind. Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
nur wegen Gegenansprüchen aus dem Vertrag mit dem Anbieter zu.
§ 7 Höhere Gewalt
1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt
befreit. Als höhere Gewalt gelten alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie
solche Ereignisse, deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von keiner
Partei zu vertreten sind. Zu diesen Ereignissen zählen insbesondere rechtmäßige
Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen,
Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber (z.B. Leitungsprobleme
bei der Level3 Communications ), Störungen im Bereich von Leitungsgebern,
sonstige technische Störungen, auch wenn diese Umstände im Bereich
von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder deren Subunternehmern oder bei
vom Anbieter autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern auftreten. Der Kunde
stellt den Anbieter diesbezüglich von sämtlichen Ansprüchen Dritter
frei. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche ergeben sich für den
Kunden bei nicht durch den Anbieter zu verantwortenden Ausfällen nicht.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte
oder indirekte Schäden aufgrund technischer Probleme, Serverausfall, Datenverlust,
Übertragungsfehler, Datenunsicherheit oder sonstiger Gründe, es sei
denn, ihm können Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden.
Alle Ansprüche des Kunden sind auf den Auftragswert beschränkt, sofern
gesetzlich zulässig. Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten
selbst verantwortlich. Der Anbieter erstellt Sicherungskopien (Backup) nur für
im Bereich des Anbieters liegende Datenverluste (Hardwareausfall, usw.).
§ 8 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung
1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Ist
keine Mindestlaufzeit angegeben, wird der Vertrag auf unbegrenzte Zeit geschlossen.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils um
12 Monate, sofern nicht etwas anderes aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung
des Tarifs hervorgeht bzw. der Vertrag fristgerecht gekündigt wird.
3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 8 Wochen zum
Ende der jeweiligen (Mindest-) Laufzeit. Ist der Vertrag auf unbegrenzte Zeit
geschlossen, so beträgt die Kündigungsfrist 30 Tage.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer
Nutzung durch den Kunden behält sich der Betreiber ein Sonderkündigungsrecht
mit einer siebentägigen Kündigungsfrist vor. Dies gilt insbesondere
im Falle einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts und/oder Systemen
des Anbieters durch den Kunden. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche
ergeben sich daraus für den Kunden nicht.
5. Wird der Provider mit der Durchführung eines Domainumzuges
(Providerwechsel) beauftragt, so rechtfertigt die Ablehnung der Umkonnektierung
durch den bisherigen Provider nicht den Rücktritt vom Vertrag durch den
Kunden. Vielmehr sind die vereinbarten Entgelte und Gebühren unabhängig
davon zu entrichten, ob ein KK-Auftrag durchgeführt werden kann oder nicht,
da dies Zustimmung oder Ablehnung nicht im Einfluß- und Verantwortungsbereich
der NET4LOW liegt. Entgelte und Gebühren sind grundsätzlich ab
Beginn der Leistungserbringung (Freischaltung des Kundenmenüs, Start der
Registrierung bzw. des KK-Antrages) zu erbringen.
6. Der ISP behält sich bei einer Änderung der für
die Kalkulation relevanten Kosten eine Änderung des Entgelts vor. Wurden
mit dem Kunden Rabatte gegenüber der üblichen Preisliste vereinbart,
nimmt der Kunde an allfälligen Preissenkungen nicht teil, sofern nicht
ausdrücklich anderes vereinbart wurde. Für Verbraucher gilt: die Entgelte
setzen sich insbesondere aus den Server-Kosten, Kosten des Server-Housings und
der damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, Energiekosten, Personalkosten,
Raumkosten, Gebühren und Steuern zusammen; sollten sich die zugrunde liegenden
Kosten verändern, erhöht bzw senkt sich das Entgelt entsprechend;
bei Verbrauchern gilt dies jedoch nur, soweit die zugrunde liegenden Kosten
sich durch Umstände, die durch den ISP nicht beeinflussbar sind, verändert
haben; eine Entgelterhöhung darf bei Verbrauchern weiters nicht für
Leistungen verlangt werden, die innerhalb von zwei Monaten nach Vertragsschluss
zu erbringen sind.
7. Der ISP behält sich gegenüber Unternehmen, unbeschadet
allfälliger Schadenersatzansprüche und vorbehaltlich des Rechts zur
vorzeitigen Vertragsauflösung, ein jederzeitiges und sofortiges Preisänderungsrecht
vor, wenn es zu einer ungewöhnlich hohen Beanspruchung des Servers oder
zu ungewöhnlich hohen Datentransfers kommt.
8. Entgelte sind, sofern nichts anderes ausdrücklich schriftlich
vereinbart wurde, im Voraus zu bezahlen. Zahlungen sind prompt bei Rechnungserhalt
ohne Abzüge fällig.
9. Der Kunde haftet für alle Entgeltforderungen, die aus
der Nutzung des ihm zur Verfügung gestellten Dienstes bzw seiner Zugangsdaten
(auch durch Dritte) resultieren, sofern die missbräuchliche Nutzung vom
Kunden zu vertreten ist.
§ 9 Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG) und § 3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG) darüber unterrichtet,
dass der Anbieter seine Adressdaten in maschinenlesbarer Form erfasst und für
sich aus dem Vertrag ergebende Aufgaben maschinell verarbeitet. Zudem werden
Login- und Zugriffsdaten für Beweiszwecke gespeichert. Der Kunde stimmt
dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich geschuldeten
Leistungen Dritter bedient, ist er berechtigt, die Teilnehmerdaten offen zu
legen, wenn dies für die Leistungserbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils
mit der Vertragsabwicklung befasste Personal die einschlägigen Datenschutz-
und sonstigen relevanten Rechtsbestimmungen kennt und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten
und diese unverzüglich ändern, sobald die Vermutung besteht, dass
unberechtigte Dritte Kenntnis von dem Passwort erhalten haben. Der Kunde wird
den Anbieter sofort unterrichten, wenn ein entsprechender Verdacht besteht.
Gleiches gilt umgekehrt für den Anbieter, wenn er Änderungen an Passwörtern
vornimmt, die für den Kunden und dessen Tätigkeiten von Bedeutung
sind. Die Übermittlung der neuen Passwörter erfolgt gemäß
Absprache zwischen den Vertragsparteien ausschließlich an dazu besonders
autorisierte Personen des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des TDDSG bzw. den jeweils
geltenden bereichsspezifischen Datenschutzregelungen personenbezogene Daten
erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen
Vertragsverhältnisses (d.h. für die Begründung und etwaige Änderungen
des Vertragsverhältnisses einschließlich dessen inhaltlicher Ausgestaltung
und der Bereitstellung von Standleitungen) notwendig ist (Bestandsdaten) (§
5 TDDSG). Diese Befugnis gilt auch für einen von dem Betreiber beauftragten
Dritten, der seinen Sitz auch im Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf des auf
die Beendigung des Vertragsverhältnisses folgenden Kalenderjahres gelöscht,
sofern dem im Einzelfall nicht besondere Gründe entgegen stehen. Soweit
Kunden gegen die Höhe der in der Rechnung gestellten Verbindungsentgelte
Einwendungen erhoben haben, dürfen die Abrechnungsdaten gespeichert werden,
bis die Einwendungen abschließend geklärt sind. Ferner können
Bestandsdaten bis zum Ablauf von zwei Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen
sowie sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertragsverhältnisses
dies erfordern. Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und Abrechnungsdaten
unterbleiben, soweit dies gesetzliche Regelungen vorsehen oder die Verfolgung
von Ansprüchen dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer" des
Kunden bei Aufgabe der Bestellung und Nutzung des Kundenmenüs zusammen
mit Datum, Uhrzeit und weiteren relevanten Daten. Diese werden vertraulich behandelt
und nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder dergleichen verwendet. Sie
dienen vielmehr ausschließlich dem Zweck, eine Bestellung oder Vorgänge
im Kundenmenü bei Problemen, Unklarheiten usw. nachvollziehen zu können.
Zudem behält sich der Anbieter das Recht vor, diese Daten auf Verlangen
einer Staatsanwaltschaft oder eines ordentlichen Gerichts offen zu legen.
§ 10 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Verden / Aller, Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Ansprüche aus und auf Grund der Vertragsbeziehungen
zwischen den Vertragspartnern einschließlich Scheck- und Wechselklage
sowie sämtliche zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten über
das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist - soweit
der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder
öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist
Verden Aller.
Dem Anbieter bleibt es vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen allgemeinen
oder sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner
gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluß des UN-Kaufrechts.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein
oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen
nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der
Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahekommende Ersatzbestimmung, die
die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart
hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.
4. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich,
dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig
ist und sein überwiegender Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt.
Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat, versichert er
mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt ist.
Wiederrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Als Endverbraucher können Sie Ihre Vertragserklärung innerhalb von
zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax) widerrufen.
Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der
Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf
ist zu richten an: NET4LOW , Müllerskamp 50, 27283 Verden.
Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz
oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren,
müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten.
Besondere Folgen
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn Ihr Vertragspartner (die NET4LOW)
mit der Ausführung der Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung
vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat (z.B. Domainregistrierung, Accounteinrichtung
und -freischaltung) oder Sie diese selbst veranlasst haben (z. B. durch Download
von Softwareprogrammen, Online-Aufträge im Rahmen der Echtzeitbestellung,
etc.)
Hardware
Vertragsschluss
Die Angebote von der NET4LOW im Internet stellen eine unverbindliche Aufforderung
an den Kunden dar, bei der NET4LOW. Waren zu bestellen.
Durch die Bestellung der gewünschten Waren im Internet (shop.net4low.com),
via Email ( ),
via Fax (0 72 11 - 51 40 12 49) oder via Telefon (0 42 31 - 93 54 12) gibt der
Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab. Das Angebot
ist spätestens verbindlich, wenn es die jeweilige Schnittstelle zu NET4LOW online
passiert hat.Die NET4LOW ist berechtigt, dieses Angebot innerhalb eines
Zeitraumes von 7 Kalendertagen mit Zusendung einer Auftragsbestätigung
anzunehmen. Die Auftragsbestätigung erfolgt durch Übermittlung einer
Email. Nach fruchtlosem Fristablauf gilt das Angebot als abgelehnt.
Preise
Alle genannten Preise, auch für Verpackung und Versand, gelten nur Innerhalb
Deutschlands, für Kunden der NET4LOW.
Mit Aktualisierung der Internet-Seiten auf net4low.com werden alle früheren
Preise und sonstige Angaben über Waren ungültig. Maßgeblich
ist jeweils die zum Zeitpunkt der Bestellung gültige Fassung.
Widerrufsrecht/Rückgaberecht
1. Der Verbraucher hat das Recht, die Ware innerhalb von zwei Wochen nach Eingang
zurückzugeben. Das Rückgaberecht kann nur durch Rücksendung der
Ware oder, wenn die Ware nicht als Paket versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen
ausgeübt werden; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.Dieses
Recht erlischt sofern die Ware nicht original verpackt zurückgesandt wird
oder Eingriffe an der Ware erkennbar sind.
2. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung
des Rückgaberechts bei einem Bestellwert bis zu EUR 40 der Verbraucher,
es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem
Bestellwert über EUR 40 hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung
nicht zu tragen.
3. Der Verbraucher hat Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße
Ingebrauchnahme der Ware entstandene Verschlechterung zu leisten.
Der Verbraucher darf die Ware vorsichtig und sorgsam prüfen.
Den Wertverlust, der durch die über die reine Prüfung hinausgehende
Nutzung dazu führt, dass die Ware nicht mehr als „neu“ verkauft werden
kann, hat der Verbraucher zu tragen.
4. Bei der Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation
angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse
des Kunden zugeschnitten sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für
eine Rücksendung geeignet sind;
bei Online-Auktionen;
bei gebrauchten oder abgenutzten Waren;
bei der Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen;
bei der Lieferung von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom
Kunden oder einem Dritten entsiegelt worden sind;
Nach der gesetzlichen Regelung § 3 Abs. 2 Fernabsatzgesetz besteht
kein Rückgaberecht:
bei Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt
werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten
sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung
geeignet sind;
bei Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern
die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind.
bei Kaufverträgen, die durch Auktionen/Versteigerungen ( § 156 BGB ) geschlossen
in den sonstigen Fällen des § 3 Abs. 2 FernAbsG
Das Rückgaberecht wird anstatt des Widerrufrechtes vereinbart.
Lieferung
Die Lieferung erfolgt durch Sendung ab Lager an die vom Kunden mitgeteilte Adresse.
Die Gefahr geht auf den Kunden über, sobald die Lieferung den Betrieb von
NET4LOW verlassen hat, und zwar auch dann, wenn Teillieferungen erfolgen. Die
Lieferfrist ist unverbindlich, beträgt jedoch im allgemeinen ca. 7 Tage,
wobei jede Lieferung unter dem Vorbehalt steht, dass NET4LOW online selbst
rechtzeitig und ordnungsgemäß beliefert wird.
Schadensersatz bei verspäteter oder nicht erfolgter Lieferung
ist ausgeschlossen, soweit bei NET4LOW kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit
vorliegt. Die Lieferung erfolgt gegen eine Verpackungs- und Versandkostenpauschale,
deren genauer Betrag bei jeder Lieferung gesondert ausgezeichnet ist.
Für Nachnahmesendungen innerhalb Deutschlands wird eine Gebühr in
Höhe von EUR 7,50 erhoben. Die Rechnungsstellung und Lieferung erfolgt
nur innerhalb Deutschlands.
Zahlung
Zur Bezahlung bietet NET4LOW. online die Möglichkeit der Zahlung per Nachnahme,
per Vorkasse oder per Rechnung an.
Jede bei NET4LOW eingehende Bestellung wird einer Bonitätsprüfung
unterzogen. Falls die Bonitätsprüfung zu einem negativen Ergebnis
führt, behält es sich die NET4LOW. vor, per Nachnahme oder überhaupt
nicht auszuliefern. NET4LOW behält sich vor bei Lieferungen an Kaufleute,
auf Wunsch des Kunden eine Lieferung gegen Rechnung oder Bankeinzug durchzuführen.
Hierzu ist jedoch vorab mit schriftlicher Genehmigung des Kunden eine tiefergehende
Prüfung (Schufa, Creditreform, oder ähnliches) notwendig. Falls im
Kaufvertrag mit dem Kunden eine Lieferung gegen Rechnung oder Bankeinzug vereinbart
wird, ist diese sofort zur Zahlung fällig. Alle Zahlungen erfolgen rein
netto ohne Skonti und ohne sonstige Abzüge. Der Kunde verpflichtet sich
bei der Zahlungsweise Vorkasse den Kaufpreis innerhalb von 7 Tagen zu zahlen.
Nach Ablauf der Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Bei Nachnahmesendungen
entsteht der Zahlungsverzug bei Nichtentgegnnahme der Nachnahmesendung. Der
Verbraucher hat während des Verzuges die Geldschuld in Höhe von 5
% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Ist der Kunde mit der Annahme des
Kaufgegenstandes bei Nachnahmesendungen vorsätzlich oder grob fahrlässig
im Rückstand, so sind wir nach Setzung einer Nachfrist von vierzehn Tagen
berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung
zu verlangen.
Der Setzung einer Nachfrist bedarf es nicht, wenn der Kunde
die Annahme ernsthaft oder endgültig verweigert oder offenkundig auch innerhalb
dieser Zeit zur Zahlung des Kaufpreises nicht imstande ist.
In den Fällen des Annahmeverzuges oder Zahlungsverzuges
durch den Kunden können wir unbeschadet der Möglichkeit, einen höheren
tatsächlichen Schaden geltend zu machen, 20% des Netto Verkaufspreises
für die durch die Bearbeitung des Auftrages entstandenen Kosten und für
entgangenen Gewinn fordern. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren
Schadens vorbehalten. Dies gilt auch bei unberechtigtem Rücktritt des Kunden
vom Vertrag.
Eigentumsvorbehalt
Die bestellte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von
NET4LOW
Vor Eigentumsübertragung ist eine Verpfändung, Sicherungsübereignung,
Verarbeitung oder Umgestaltung ohne ausdrückliche Einwilligung von NET4LOW
nicht zulässig. Der Kunde ist verpflichtet , die Ware pfleglich zu behandeln.
Soweit Wartungs- und Inspektionsarbeiten erforderlich sind, hat der Kunde diese
auf eigene Kosten regelmäßig durchzuführen. Der Kunde ist verpflichtet
uns einen Zugriff Dritter auf die Ware, etwa im Falle einer Pfändung, sowie
etwaige Beschädigungen oder die Vernichtung der Ware unverzüglich
mitzuteilen. Ein Besitzwechsel der Ware sowie den eigenen Wohnsitzwechsel hat
uns der Kunde unverzüglich anzuzeigen. Ist der Kunde Unternehmer so ist
er berechtigt, die Liefergegenstände im ordentlichen Geschäftsgang
weiterzuverkaufen; er tritt uns jedoch bereits jetzt alle Forderungen in Höhe
des zwischen uns und dem Besteller vereinbarten Kaufpreises (einschließlich
Mehrwertsteuer) ab, die dem Besteller aus der Weiterveräußerung erwachsen,
und zwar unabhängig davon, ob die Liefergegenstände ohne oder nach
Bearbeitung weiterverkauft werden. Zur Einziehung dieser Forderungen ist der
Besteller nach deren Abtretung ermächtigt. Unsere Befugnis, die Forderungen
selbst einzuziehen, bleibt davon unberührt; jedoch verpflichten wir uns,
die Forderungen nicht einzuziehen,solange der Besteller seinen Zahlungsverpflichtungen
ordnungsgemäß nachkommt und nicht im Zahlungsverzug ist. Ist dies
jedoch der Fall, können wir verlangen, dass der Besteller die abgetretenen
Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen
Angaben macht,die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern
(Dritten) die Abtretung mitteilt.
Gewährleistung
Werden Waren mit offensichtlichen Schäden an der Verpackung oder am Inhalt
angeliefert, so hat der Kunde dies sofort beim Spediteur/Frachtdienst zu reklamieren
und die Annahme zu verweigern.
Zudem ist unverzüglich mit NET4LOW Kontakt über
die Hotline (+49 (0) 4231 - 935412) oder auf sonstige Weise (Email/Fax/Post)
aufzunehmen.
Verborgene Mängel sind unverzüglich nach Entdecken
an NET4LOW zu melden. Die Gewährleistungsfrist entspricht der vom
Hersteller gewährten Garantiefrist, mindestens jedoch 24 Monate. Im Falle
von Mängeln, die nicht auf Transportschäden beruhen und innerhalb
von 14 Tagen ab Erhalt der Ware auftreten, erhält der Kunde bei Rückgabe
der Ware auf seinen Wunsch eine Gutschrift, sein Geld zurück (Wandelung)
oder Umtausch, wenn die gleiche Ware noch verfügbar ist. Preisminderungen
können nicht gewährt werden.
Haftung
Für jeglichen Datenverlust des Kunden auf bei NET4LOW gekauften Speichermedien
(Computer, Notebooks, Festplatten, etc.) haftet NET4LOW online nicht, es
sei denn, der Kunde weist nach, dass der Schaden trotz zumutbarer und dem jeweiligen
Stand der Technik entsprechender Datensicherung entstanden ist. Ist der Kunde
Kaufmann und erfolgt die bestellte Leistung für seinen Geschäftsbetrieb,
beschränkt sich bei Schadensersatzansprüchen die Haftung von NET4LOW auf
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Datenschutz
Die Datenverarbeitung erfolgt nach Maßgabe des geltenden Bundesdatenschutzgesetzes.
Alle vom Kunden erhaltene Daten werden ausschließlich erhoben, verarbeitet,
genutzt und an beauftragte Partner weitergeleitet, soweit dies für die
Begründung und Durchführung des Kaufvertrages und der weiteren Geschäftbeziehung
zwischen dem Kunden und der NET4LOW erforderlich ist.
Sonstiges
Sollten eine oder mehrere Regelungen dieser AGB unwirksam sein, so zieht dies
nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages nach sich.
Die unwirksame Regelung wird durch die einschlägige gesetzliche
Regelung ersetzt. Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden
Streitigkeiten ist, wenn der Besteller Vollkaufmann, eine juristische Person
des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen
ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das für unseren Hauptsitz zuständig
ist. Wir sind auch berechtigt, am Hauptsitz des Bestellers zu klagen.
Die Geltung des UN-Kaufrechts wird ausgeschlossen, es gilt deutsches
Recht
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